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Aktuell

Mitgliederbeiträge werden gesenkt

Tourismus Stein am Rhein strukturiert die Mitgliederbeiträge neu

(uj) Was ist nur in Stein am Rhein los, fragte man sich am vergangenen Montag anlässlich der ausserordentlichen Mitgliederversammlung von Tourismus Stein am Rhein (TSST). Wie schon beim Gewerbeverein anlässlich der Vorstellung der neuen Steiner Karte Georgstaler war auch das Interesse der Mitglieder von TSST gering. Traktandiert war eine tiefgreifende Änderung weg von Mitgliederbeiträgen und hin zu leistungsabhängigen Objektbeträgen. Der Systemwechsel vermochte indes nicht einmal einen Fünftel der Vereinsmitglieder zu mobilisieren. Mit dem bisherigen Objektbeitrag habe es immer wieder Konflikte gegeben, so Vereinspräsident Sönke Bandixen in das Traktandum einleitend. Nicht zu Unrecht, denn immer wieder war es an Versammlungen zu hitzigen Diskussionen um die Beiträge gekommen. Das bisherige System war zudem aufwändig und soll nun vereinfacht werden. Man müsse in der Krise zusammenrücken, begründete Bandixen den Zeitpunkt für die anstehende Änderung. Mittlerweile sei in der Öffentlichkeit angekommen, dass die Tourismusbranche stark gefordert sei. Neu soll ab 2021 ein einheitlicher Basisbetrag von 200 Franken erhoben werden. Damit verbunden ist neu auch die Mitgliedschaft bei Schaffhauserland Tourismus (SHLT) und den Zugriff auf dessen Leistungen, etwa die Integration in deren Printprodukte. Damit macht der lokale Tourismusverein denselben Schritt, den bereits das Klettgau machte, wie Beat Hedinger von SHLT anmerkte. Wer mehr als die angebotenen Leistungen beziehen will, dem steht ein individuell auf seine Bedürfnisse bezogener zusätzlicher kostenpflichtiger Leistungskatalog zur Verfügung. Dessen Angebot variiert zwischen 1800 und 50 Franken, je nach gewünschter Leistung. So kostet beispielweise ein redaktioneller Beitrag im Newsletter 250 Franken, die für die erbrachte Leistung zusätzlich anfallen.
Minus infolge der Umstrukturierung

Aus der Neustrukturierung erwächst dem Verein ein Minus von 5000 Franken jährlich. Das liess sich aus dem Beispiel eines Versammlungsteilnehmers ersehen, der bisher aufgrund der Betriebsgrösse rund 900 Franken bezahlte, neu also wesentlich weniger an den Verein entrichtet. Bandixen will die Lücke mit der Werbung neuer Mitglieder und dem Bezug individueller Leistungen schliessen. Für die Änderung plädierte auch Hedinger. Er gab zudem einige Zahlen aus dem laufenden Jahr für SHLT bekannt, man rechne mit einem Minus. Das ruft danach, Strukturen und Prozesse anzupassen. Auch er betonte, dass man jetzt zusammenrücken und zusammenarbeiten müsse. Er wies auch auf die vielen Schweizer Touristen hin, die dieses Jahr Stein am Rhein aufsuchten, das sei auch dem Einsatz von SHLT zu verdanken, das seine Werbung beispielweise in der Romandie verstärkte. Letztlich stimmten die anwesenden Vereinsmitglieder der Neustrukturierung der Beiträge deutlich zu.

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