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Aktuell

Mitteilungen aus dem Gemeindehaus Steckborn

Stadtrat treibt Erneuerung der Schiessanlagen nicht mehr selbst voran

Die Gemeindeversammlung Steckborn vom 5. Dezember 2019 lehnte einen Objektkredit über 695 000 Franken für den Umbau des Schützenhauses mit Einrichtung einer 25- und einer 50-Meter-Schiessanlage ab.
Der Stadtrat hat sich in seiner ersten Sitzung des Jahres eingehend mit verschiedenen Varianten befasst und vor allem redimensionierte Projekte geprüft. Er kommt zum Schluss, dass Kosten für notwendige Sanierungsmassnahmen der Kugelfänge aus umweltrechtlichen Gründen und Kosten für Erneuerungen der Anlage für den Schiesssport getrennt veranschlagt und behandelt werden sollen. Die Planungen für die vorgeschriebene Sanierung der Altlasten aus dem früheren Schiessbetrieb wird die Stadt weiterführen.
Die Erneuerung der Anlage dagegen betrachtet der Stadtrat nicht mehr als Projekt der Stadt und wird es nicht mehr massgeblich vorantreiben, und die Stadt wird es nicht selbst verwirklichen. Der Stadtrat spricht sich jedoch für eine finanzielle Unterstützung des Schützenvereins bei einer Erneuerung der Schiessanlagen aus und ist bereit, die Liegenschaft dem Schiesssport zu überlassen.

Abstimmungen und Wahlen portofrei
Die Stadtverwaltung Steckborn wird in Zukunft wieder Antwortcouverts für Stimm- und Wahlmaterial versenden, die vorfrankiert sind. Somit können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger brieflich portofrei an Abstimmungen und Wahlen teilnehmen. Die vorfrankierten Antwortcouverts werden erstmals mit den Unterlagen für die Abstimmungen Mitte Mai versendet werden.

Zuwahl in den Stiftungsrat
Mit dem Ziel von organisatorischen Verbesserungen sowie einer effizienteren Erfüllung ihres Stiftungszwecks beschloss der Stiftungsrat der Stiftung Ortsbild Steckborn zwei Änderungen an der Stiftungsurkunde. Durch den Verzicht auf detaillierte Vorgaben bezüglich der Konstituierung des Stiftungsrats soll dieser in seiner Selbstorganisation flexibler und insbesondere die Installation eines Co-Präsidiums ermöglicht werden. Weiter soll durch die Lockerung des bisher gültigen Wohnsitzerfordernisses ermöglicht werden, geeignete Personen mit Wohnsitz aus der Region Steckborn in den Stiftungsrat zu wählen und dessen Fachkompetenz insgesamt zu erhöhen. Die Neuschrift der Stiftungsurkunde wurde von der Ostschweizer Stiftungsaufsicht genehmigt.
Die Mitglieder des Stiftungsrates werden vom Stadtrat Steckborn gewählt. Auf Antrag des Stiftungsrates hat der Stadtrat die Architektin Hannah Bächi aus Berlingen und die Archäologin Simone Benguerel-dit-Peroud aus Steckborn zu Mitgliedern des Stiftungsrates gewählt.

Auftragsvergaben
Der Stadtrat hat folgenden Auftrag vergeben: Ersatz Fäkalienabsauganlage Hafen Feldbach: Neuweiler AG, Kreuzlingen.

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