5000 Abonnenten

100 Ausgaben pro Jahr

Sprachrohr der Region

bestens informiert

auch online verfügbar

12’000 Leser

eigenständig und neutral

Wir veröffentlichen Leserbriefe

umfassende Berichterstattung

informativer Inserateteil

Aktuell

Seniorinnen und Senioren sangen kraftvoll mit

Beim Regionalen Seniorennachmittag in Diessenhofen war auch das 150-Jahr-Jubiläum des Frauenvereins Thema

Die Gekommenen genossen aktiv den Nachmittag.

(psp) Edith Widmer, Präsidentin des Frauenvereins Diessenhofen, freute sich, am Mittwochnachmittag in der Rhy-Halle in Diessenhofen 100 Seniorinnen und Senioren begrüssen zu können. Insbesondere freute sie sich darüber, dass auch Besucherinnen und Besucher aus den Nachbardörfern gekommen sind. Dabei wurde Willisdorf speziell erwähnt. Zwar ist Willisdorf, das seit etwas mehr als 20 Jahren zu Diessenhofen gehört, sehr klein. Es war aber im Verhältnis zur Einwohnerzahl sehr stark vertreten.

Das Lied von der Liebe
Durch den ersten Teil des Nachmittages führte Tabea Anderfuhren, bekannt von «The Voice of Switzerland», und ihre Band. Dort mit dabei Mark Scheidegger und der in Diessenhofen bekannte Musiker Hansruedi Brandenberger. Er spielte einen elektronischen Kontrabass. Die Sängerin – die während des Konzertes auch ihr «Musikdösli» präsentierte – mit dem eher zürcherisch klingenden Dialekt wusste unter anderem mit ihrer sehr klaren und natürlichen Stimme zu begeistern. Diesmal waren es vor allem heimatliche Lieder, beziehungsweise Oldies, mit denen sie das Publikum zu berühren und zu begeistern wusste. Gerne wurde auch immer wieder mitgesummt und -gesungen. Dabei weiss man, dass vor allem für ältere Menschen Singen sehr wichtig ist. Dies erkannte auch die Band und lud nach dem Warmup dazu ein, sich Lieder zu wünschen. Wobei vorher ein Ordner ausgeteilt wurde, aus dem Titel ausgewählt werden konnten. Unter anderem waren es Lieder, die an die eigenen Kinder- und Jugendjahre erinnerten. Zuerst startete aber die Band gleich mit einem volkstümlichen und volksnahen Hit, den offenbar alle kannten – wobei etliche dann auch leise mitsangen. «Es Buurebüebli» wurde gesungen. Bald darauf wagten sich die Musikanten zusammen mit der Sängerin an ein hier bekanntes Lied: «Munotglöcklein». Sie sang es so, als ob sie es schon immer gesungen hätte – mit glockenklarer Stimme so schön, dass das Publikum nur noch staunte. Danach wurde «Mamatschi» von Heintje gesungen. Was heute – laut der Sängerin – als Kitsch bezeichnet werde. Schön war es aber trotzdem. Genauso wie «Sisch mir alles eis Ding». Oder «Alls was bruchsch uf der Wält das isch Liebi.»

150 Jahre Frauenverein
Danach wurde ein mit viel Liebe zubereiteter Wurst-Käsesalat serviert. Schliesslich gab es zum Kaffee auch Berliner. Auf den Tischen lagen zudem Flyer, mit dem auf den Mahlzeitendienst aufmerksam gemacht wurde. Wobei zu lesen war, dass man Mahlzeiten zu sich nach Hause bestellen kann. Dabei wird im Katharinental frisch gekocht und ins Haus geliefert. Eine Erwärmung zu Hause sei auch Dank einer Induktionsplatte möglich – wobei das Mittagessen bis zu siebenmal pro Woche geliefert werden könne. Edith Widmer machte darauf aufmerksam, dass der Frauenverein Diessenhofen zu den ältesten gehöre und dieses Jahr 150 Lenze zählt. Trotz dieses hohen Alters wirkt der Verein dynamisch. Spezialisiert habe man sich vor allem auf die Arbeit mit und für ältere Leute. Dazu zählen die Seniorennachmittage, das Kafistübli im Altersheim Vogelsang jeweils am Montagnachmittag, die Besuche von Jubilarinnen und Jubilaren, die jährliche Seniorenreise, die Mithilfe beim Sommerfest im Altersheim Vogelsang, die Reise für Mitglieder sowie Vorträge. Was laut einer Notiz auf der Homepage derzeit dringend gesucht werde, sei eine Person, die im Vorstand mitarbeiten möchte.

BOTE ONLINE-ABO

Sie möchten den «Bote vom Untersee und Rhein» online lesen, haben aber noch keinen Zugang?

Bitte wählen Sie eine Abo-Variante: